Thursday, 10 May 2007

10 Unterschiede zwischen Konservativen und Linken

Als Konservativer hat man es nicht leicht in Deutschland. Zu sehr ist die Intelligentsia geprägt vom sozialistischen Ideengut, dass der Staat nur immer mit Steuergeldern gefüttert werden muss, und schon verpuffen alle Probleme des Volkes - "Vater Staat" wird schon richten. Das Kollektiv der hart arbeitenden Steuerzahler sorgt bei uns dafür, dass es keinem so wirklich schlecht geht. Und falls doch, so war es ganz bestimmt nicht die Schuld des Unglücklichen, denn die Verantwortung lastet immer auf den Schultern anderer. So wundert es auch nicht, dass lediglich 31 Prozent der Deutschen angeben "Menschen seien für ihre Erfolge und Misserfolge selbst verantwortlich". Noch heftiger ist, dass nur 39 Prozent der Befragten Deutschen der Aussage "individuelle Freiheit ist wichtiger als staatliche Fürsorge" zustimmen. [Quelle: The Pew Research Center for the People & the Press].

In letzter Zeit spüre ich allerdings so etwas wie eine Aufbruchstimmung im Lande. Ich habe sogar kürzlich erfahren, dass es da "Rechte" in der SPD geben soll, die sich vom Multikulti-Wahnsinn verabschieden wollen. Es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder. Nicht dass Du mich falsch verstehst, lieber Leser, ich bin nicht Parteimitglied der CDU/CSU, der FDP oder sonsteiner Partei, obwohl ich mit der CDU sympathisiere - wäre da bloß nicht der sozialistische Flügel. Ich halte nichts von rhetorischen Grabenkämpfen zwischen den Bundestagsparteien. Da geht zuviel Energie in Form von Steuergeldern verloren. Von mir aus könnten auch die Grünen mit dem rechten Grundsatzprogramm allein die Regierung stellen. Ronald Reagan sagte in einer Rede 1964 einmal: "Das Problem mit unseren linken Freunden ist nicht, dass sie ignorant sind, sondern dass sie soviele Dinge wissen, die einfach nicht stimmen."

Die Sache ist die, dass Konservative und Linke, in nahezu jeder denkbaren Situation, Probleme mit komplett unterschiedlichen Lösungsansätzen angehen. Deswegen bewegt sich in der Großen Koalition auch nichts - nicht, weil die Linken (in SPD und CDU) fast immer falsch liegen, ihre Lösungen machen meist alles nur noch schlimmer. Nun gibt mir mein Leben in London genügend Abstand von der Heimat, um die Dinge mit der nötigen Gelassenheit zu analysieren. Das Ergebnis will ich Dir in meinen "10 Unterschieden zwischen Konservativen und Linken" präsentieren:

1) Konservative glauben an Chancengleichheit. Jeder Mensch in unserem Land soll die gleiche Ausgangsposition haben. Niemand der unser Grundgesetz und unsere Kultur anerkennt darf in irgendeiner Form an der Erfüllung seiner Träume gehindert werden. Um es auf den Sport zu beziehen: Jeder in Deutschland soll beim Startschuss losrennen dürfen. Linke hingegen glauben, dass das Feld der Läufer auch gleichzeitig im Ziel ankommen muss.

2) Konservative, die meisten davon zumindest, glauben an Gott und denken, dass falsch verstandene Toleranz dazu geführt hat, den christlichen Glauben aus unserer Öffentlichkeit zu verbannen, um Menschen anderen Glaubens nicht zu irritieren. Viele von uns glauben auch, dass der Glaube an Gott notwendig ist, um moralisch zu sein, dass Deutschland deswegen wirtschaftlich so erfolgreich ist, weil es (also auch der katholische Teil) von der protestantischen Arbeitsethik geprägt wurde (Max Weber lässt grüßen), und dass es mit unserem Land bergab geht, wenn wir uns von Gott abwenden. Linke dagegen stehen dem Christentum feindlich gegenüber. Gerhard Schröder wollte ja nicht einmal seinen Eid auf die Bibel schwören. Hier in England will Labour sogar das Weihnachtsfest ins "Winter Festival" umbenennen.

3) Konservative sind der Meinung, dass die EU eine Union christlicher Länder ist, und dass die Türkei daher nichts in ihr verloren hat. Ebenso sind wir der Meinung, dass wir endlich damit aufhören müssen bei jedem neuen Gewaltprotest vor dem Islam einzuknicken, wollen wir unseren Kindern und Enkeln ein freiheitliches Land hinterlassen. Linke dagegen träumen von einem eurabischen Deutschland.

4) Konservative glauben, dass die Europäische Union das beste ist, was diesem Kontinent passieren konnte. Sie hat Frieden, Prosperität und Stabilität in allen ihrem Mitgliedsländern gebracht. Wir wollen diese Union auf wirtschaftlicher Ebene vertiefen, ebenso beim Grenzschutz und der Inneren Sicherheit, ohne die Souveränität der einzelnen Nationen aufzuheben. Die Linken hingegen wollen auf der einen Seite mehr innereuropäischen Protektionismus und gleichzeitig den durchregulierten europäischen Superstaat.

5) Konservative sind patriotisch, glauben, dass Deutschland ein wunderbares Land ist und wollen hauptsächlich, dass es den Menschen in diesem Land stetig besser gehen wird. Es liegt in unserer Verantwortung, aus der Vergangenheit - auch den dunklen Kapiteln - zu lernen und uns in der Welt und zuhause dafür einzusetzen, dass niemals wieder Menschen unter diktatorischen Systemen zu leiden haben. Linke hingegen sehen keinen Grund dazu stolz auf ihr Land zu sein. Sie sind eher besorgt, dass das Ausland nicht wieder Angst vor den "bösen Deutschen" bekommt. Das führt bei manchen von ihnen sogar zum blanken Selbsthass. [Anm.: Daher ist es so wichtig, einige Jahre im Ausland zu leben und wirklich zu begreifen, dass Deutschland in der Welt bewundert wird.]

6) Konservative glauben, dass der Staat von Natur aus dazu tendiert ineffizient, inkompetent, verschwenderisch und machthungrig zu sein. Daher glauben wir, das der Staat, der am wenigsten regelt, am besten regelt. Linke allerdings sind der Meinung, dass die Lösung zu jedem Problem einfach eine neue Steuer, ein neues Gesetz oder ein weiteres staatlich gefördertes Programm ist.

7) Konservative, auf keinen Fall immer alle CDUler, glauben, dass es eminent wichtig für die Zukunft unseres Landes ist, den Staat zu verringern, die Steuern zu kürzen und die Schulden abzubauen. Linke glauben jedoch an den Wohlfahrtsstaat und hohe Steuern, und es gab für sie wahrscheinlich noch nie ein staatlich gefördertes Programm, für das sie nicht bereit waren, die Steuern zu erhöhen und sich weiter zu verschulden.

8) Konservative glauben, dass das Leben schon bei der Empfängnis beginnt, und dass Abtreibungen daher jedes Jahr für den Tod von mehr als 100 000 unschuldigen Kindern verantwortlich sind. Linke hingegen werden Dir zwar beipflichten, dass die Abtreibung das Leben eines unschuldigen Kindes beendet, sie bevorzugen allerdings lieber ein Baby zu töten, als die Mutter zu belästigen.

9) Konservative sind Kapitalisten und glauben, dass Entrepreneure, die Reichtum und Jobs durch ihre eigene Leistung schaffen, gut für das Land sind und nicht für ihren Erfolg bestraft werden sollten. Linke sind natürlich Sozialisten, die erfolgreiche Geschäftsleute als Gauner betrachten, die das System ausgenutzt haben und irgendwie Glück damit hatten. Deswegen haben sie keine Achtung vor Unternehmern und sehen sie eher als Sparschweine für ihre Staatsprogramme an.

10) Konservative glauben, dass wir in einer "farbenblinden" Gesellschaft leben sollten, in der jeder nach seinem Charakter und seinem Handeln bewertet werden soll. Linke hingegen glauben, dass es in Ordnung geht, Menschen zu diskriminieren, solange irgendwelche Minderheiten davon profitieren.

10 comments:

Michael Meyn said...

Gelungener Start! Wuensche euch viel Erfolg!

Anonymous said...

Der Sportvergleich in 1 ist herrlich!
Den werden ab jetzt viele vom mir zu hören bekommen.

Danke!

Anonymous said...

Die Aussagen zur Wirtschaftspolitik halte ich für "liberal", nicht für "konservativ". Mit dem "Konservatismus" ist auch eine starke Rolle des Staates zur Rahmenfestsetzung verbunden.

Cinnamon said...

Was has denn das Konservativ-sein mit Glauben zu tun?

Die Christliche Geschichte von Europa hat uns zwar geformt und die Religionsfreiheit ist ein Grundpfeiler einer modernen Gesellschaft, aber den Imam mit dem Pfaffen auszutreiben wollen ist keine gute Idee.

Das mit den Abtreibungen ist unlogisch -- wenn die Frau das Kind nicht will, dann will sie es nicht, und wenn Du es ihr aufbindest, kriegst du keinen Staatsbuerger sondern einen Asozialen als 'Produkt' solcher Rabenmuetter. Von dem was ein ungewolltes Kind erleiden muss, mal ganz zu schweigen (let's not go there).

Ein echter Konservativer schafft die Grundbedingungen fuer Eltern und macht es moeglich das Kinderwunsch wieder eine Perspektive fuers Leben ist, anstatt 18 Jahre Stress, Armut und Sorgen zu sein. Kein Tier der Welt kriegt Junge ohne ein gutes Nest und genug Futter zu haben -- wieso erwartest Du von Menschen das sie ihre Kinder irgendwie auf Ach und Krach grosskriegen?

Die meisten Abtreibungen sind eine Erleichterung fuer unsere Gesellschaft, wir haben schon zu viele Kaputte, was wir brauchen sind Normale -- quality, not quantity![1]

Ich vermisse auch ein Bekenntniss zur Demokratie in deiner Liste, und ganz besonders zum Grundgesetz.

Du hast viele Meinungen in deiner Liste aber wenig Grundprinzipien. Also ich denke das mit dem Konservativ-sein musst Du noch ein wenig verfeinern, in einigen Teilen hast Du voll die Links-denke(sorry) und laesst die von deiner Gutmenchlichen Seite schlechten Rat geben.

[1] Siehe: http://www.nber.org/papers/w8004

Anonymous said...

Oh mein Gott (nee, lieber Ach du je)! Diese 10 Phrasen sind ja wohl das Lächerlichste, was ich jemals über unsere Gesellschaftsstrukturen gelesen habe. Normalerweise versuche ich zumindest, gegen bestimmte Personengruppen keine Vorurteile zu hegen, aber wer in einem Absatz (gläubige) Konservative, KAPITALISTEN und Vernunft und intelligentes Handeln in einen kausalen Zusammenhang bringt, der zeigt damit, dass er von dieser Welt so viel verstanden hat, wie er meint, die Linken von ihr verstehen würden: Nämlich NIXXXXXXXX !!!!!
Anhand deiner komischen Aussagen kann ich entnehmen, dass du das Christentum als dem Islam überlegen ansiehst (Zitat: "Ebenso sind wir der Meinung, dass wir endlich damit aufhören müssen bei jedem neuen Gewaltprotest vor dem Islam einzuknicken, wollen wir unseren Kindern und Enkeln ein freiheitliches Land hinterlassen.") Nicht, dass ich den Islam verteidige, ist doch eh nur 'ne Religion. Aber das zeigt mir mal wieder, dass die Christen glauben, ihre Religion sei freiheitlicher und humaner, als der Islam - also besser. Aber basieren nicht eure Glauben auf dem selben Gott? Nur, dass ihr das jeweils unterschiedlich umsetzt: der Islam mit Frauen, die Kopftücher tragen müssen, und von ihren Männern nach Strich und Faden verprügelt werden können, wenn mal die dritte warme Mahlzeit am Tag nicht schnell genug auf dem Tisch steht. Die Christen, na ja, haben etwas dazugelernt. Eure Methoden sind etwas feinfühliger geworden, als früher. Damals (so zwischen 1000 und 1500 oder so) habt ihr gesagt, die Erde sei eine Scheibe, die Sterne und Planeten sind an einer Halbkugel, die auf dieser Scheibe thront, festgenagelt (Ächtung von Genies wie Galilei, Kepler etc. pp), Frauen sind Männern unterlegen (dabei ist die Frau in der EVOLUTION das erfolgreichere Modell und braucht Männer eigentlich nur zum Befruchten der Eizelle), Ungläubige sind Scheiße, alle müssen blechen, damit ihre Seelen reingewaschen werden ('Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt') usw usf. Damit habt ihr die wissenschaftliche, wirtschaftliche und vor allem kulturelle Entwicklung der Menschheit über Jahrhunderte hinweg ausgebremst. Dann waren da noch die Kreuzzüge (alle Islamgläubigen sind Penner oder so ... hey ... is ja genau wie heutzutage, Mensch so ein Zufall!!!) Heute allerdings schwört ihr Christen auf Nächstenliebe, Toleranz und so weiter. Und alles das nur, weil ihr gemerkt habt: Alter, es geht nich mehr so, wie früher. Wir müssen unsere inhumanen, primitiven, durch nichts zu beweisenden Grundgedanken (Bibel, alle Seiten, von hinten bis vorne) tarnen, und sie überspielen, damit die heutige westeuropäische Gesellschaft uns akzeptiert. Nicht so, wie die doofen Islamisten, die der Welt mit Kreuzzug drohen. Nein, wir machen Friede, Freude, Eierkuchen; verbreiten unseren Glauben mehr so unter der Hand, im Deckmantel der Barmherzigkeit ... Ts ts ts nicht schlecht, aber ich hab euch durchscheut (und ein paar Milliarden andere Atheisten haben das auch) har har har :D
Auf eurer Seite geht es zwar hauptsächlich um Hetze gegen Linke, aber ich musste mich mal kurz zu dem Religionszeug äußern, weil ich mich als Linker, Atheist und vor allem Bright (ich bin euer schlimmster Albtraum ;) ein bisschen aufgeregt habe (na gut, ich bin mit geballten Fäusten in der Wohnung hin- und hergelaufen).
Aber nun zu deinem komischen Verständnis von Konsvervativen und Kapitalisten (dass ich nicht lache) ...
Aaaalso ... die beiden Weltkriege (jetzt kommt schonmal die Hammerkeule gleich vorneweg) wurden von Rechtskonservativen begonnen, nicht von Linken.
Kapitalisten (also Großunternehmer (Öl-, Metall-, Waffen-, usw. Multimilliardäre und -millionäre), deine "erfolgreichen Geschäftsleute", Politiker (zB in Deutschland CDU, CSU und ALLE anderen, sogar - wenn auch nicht so stark - die Linke) beuten ALLE anderen Gesellschaftsschichten, die unter ihnen stehen, aus. Wie sollten sie sonst so reich werden? Kein normaler Mensch kann Milliarden anhäufen, OHNE dabei wenigstens ein paar andere belogen, betrogen, übers Ohr gehauen, bestochen usw. zu haben.
Kapitalismus ist die SCHLECHTESTE und primitivste aller Gesellschaftsformen (na gut, Diktatur und Monarchie sind auch Dreck). Wie kann die Anhäufung von möglichst viel Kapital, auf Kosten anderer, ein erstrebenswertes Ziel sein???
Kapitalismus fördert Arbeitslosigkeit --> er BRAUCHT Arbeitslose. Ansonsten würde Konkurrenzkampf nich funktionieren (Marktwirtschaft):"Ey, ihr Penner", sagt der Kapitalist (Großunternehmer) zu seinen Untergebenen, "ihr arbeitet ab jetzt länger für weniger Kohle, damit ich die Preise drücken kann, wegen der Konkurrenz und so, denn ich will reicher und reicher werden, weil meine oberstes Ziel die Anhäufung von Kapital ist". Die Arbeitnehmer sagen:"Beute uns nich aus, du Sack, wir arbeiten nich für weniger, weil du uns eh schon unterbezahlst." Da sagt der Bonze:"Toll, dann feuer ich euch eben. Da draußen stehen viele ARBEITSLOSE, die unbedingt Arbeit haben wollen, die arbeiten für viel WENIGER." ... Somit kann er alle rausschmeißen, holt sich billigere Kräfte und kann geile Marktwirtschaft machen. Gäbe es KEINE Arbeitslosen, ginge das nicht --> die Arbeiter würden streiken, er muss ihnen mehr blechen, und der Kapitalismus und die Marktwirtschaft sind für'n Arsch (sind sie eh)!
(Zitat) "Konservative glauben, dass der Staat von Natur aus dazu tendiert ineffizient, inkompetent, verschwenderisch und machthungrig zu sein.", hast du geschrieben. ... Warum glauben sie das? Weil sie durch Kapitalismus und Marktwirtschaft diesen Staat selber erschaffen haben, und ihn GUT SO finden, wie er ist buharharharhar ...
(Zitat) "Konservative glauben an Chancengleichheit. Jeder Mensch in unserem Land soll die gleiche Ausgangsposition haben. Niemand der unser Grundgesetz und unsere Kultur anerkennt darf in irgendeiner Form an der Erfüllung seiner Träume gehindert werden", waren deine Worte. Warum sehen dann unsere Politiker zB Hartz-IV-Empfänger (P. Hartz, auch so ein Kapitalistenverbrecher) als doofe Schmarotzer an? Habe diesen Hartz-Scheiß. trotz Abi und umfassender Jobsuche auch durchlaufen müssen, so wie einige andere Leute, die ich kenne, die alle keine bekloppten, faulen Penner sind. Und soll ich euch Kapitalisten mal was sagen??? Ich mach's einfach. ICH HAB SOMIT AUS ERSTER HAND ERFAHREN, DASS DIE REGIERUNG UND DER VERBRECHER PETER HARTZ (und das Jobcenter sowieso) SCHULD TRAGEN, AN DEM GANZEN MIST. Und warum. GENAU --> weil sie so'nen Scheiß überhaupt erst ERFUNDEN haben, und intensiv betreiben, um die Leute, die von diesem Land fallengelassen wurden, auf primitivste Art und Weise zu beschäftigen, damit sie in keiner Arbeitslosenstatistik vorkommen (1-Euro-Job) und keinen Aufstand gegen den Scheißstaat proben. Ich wette, von euch Konservativen war noch keiner in einer solchen Situation (Hartzempfänger, Langzeitarbeitsloser etc.) Dann SEHT ihr nämlich mal, wie sich Mutter Regierung um euch kümmert --> SIE LÄSST EUCH FALLEN ... und warum, weil die Schwachen im Kapitalismus gefickt werden.
Daraus folgt --> Kapitalsmus ist DUMM --> Deutschland ist MIST (nein, ich bin kein Punk) --> Leute, die daran glauben, haben nix kapiert!
Ach so, ehe ich's vergesse: Kindergärten waren in der DDR (ja ja, ich weiß, schon wieder die alte DDR-Leier) übrigens SCHON IMMER KOSTENLOS. Wollte ich nur mal so anmerken, weil heutzutage alle über kostenlose KITAs reden (hab übrigens die DDR nicht mehr miterlebt, bin zu jung).
Die ach so geile BRD ist einer der größten Waffenhersteller und -exporteure worldwide!!!! Damit die Waffenkapitalisten noch reicher werden (und ihre Marionetten, die sich "Politiker" schimpfen) und wir den Ländern, die sich damit gegenseitig zerstören noch mehr teure Wiederaufbauhilfe schicken können (damit Pharmaindustrie und Schwerindustrie usw. noch mehr Cash machen)!
Was Konservative (zB CSU und einige Einwohner Bayerns) über Leute mit anderer Hautfarbe und Herkunft denken, wissen wir ja eh alle. Nicht Wahr...? Also von wegen gleiches Recht für alle ...
Ich könnte noch Tausende weitere (teils viel wichtigere) Sachen aufzählen, hab aber keinen Bock mehr. Is außerdem schon spät (gähn) ...

mfg, der Präsi (hab versucht, mich halbwegs vernünftig auszudrücken; will ja nicht ständig in den Fäkalbereich abdriften ha har har) --> schriebs und liest jetzt weiter in Christopher Hitchens' "Der Herr ist kein Hirte"

PS: ConservativeHomes Manifest ist halt nich wirklich geil --> lest mal im Kommunistischen Manifest, das rockt!

PPS: ist natürlich meine persönliche Meinung; hätten alle Menschen eine linke, atheistische Ansicht, wäre die Welt zwar ein besserer Ort, aber weniger vielfältig :D

Anonymous said...

Es gibt einige Studien, die belegen, dass die kognitive Komplexität von Linken höher ist als die von Rechten - letztlich verfügen Erstere auch über ein differenzierteres Weltbild.

Die vorliegenden Thesen sind ein weiterer Beleg für diesen Aspekt:

"1) Konservative glauben an Chancengleichheit. Jeder Mensch in unserem Land soll die gleiche Ausgangsposition haben. Niemand der unser Grundgesetz und unsere Kultur anerkennt darf in irgendeiner Form an der Erfüllung seiner Träume gehindert werden. Um es auf den Sport zu beziehen: Jeder in Deutschland soll beim Startschuss losrennen dürfen. Linke hingegen glauben, dass das Feld der Läufer auch gleichzeitig im Ziel ankommen muss."

Wenn der Autor halbwegs in der Lage wäre, differenziert zu denken, würde er in etwa folgendes sagen: Die Linken wissen, dass die Startbedingungen der einzelnen Akteure sehr unterschiedlich sind, deswegen halten sie den Staat dafür verantwortlich, hier für eine gewisse Kompensation zu sorgen.

Um es sportlich auszudrücken: Wenn die einen mit 30 kg Marschgepäck an den Start eines Marathonlaufs müssen, und die anderen dank Daddys Ausbildung, Beruf und Beziehungen (und Vermögen) nur 10 km laufen müssen, dann hat das mit Chancengleichheit nicht wirklich etwas zu tun. Und das möchte ich nicht als Neidargument verstanden wissen: Es ist ja in Ordnung, wenn es nach oben eine Differenzierung gibt - nur wenn diese zu Lasten der "Armen" geht (die deutsche Politik war ja hoch empört, als der Begriff der "Unterklasse" aufs Tapet kam), dann sollte man darüber nachdenken, ob dem Staat hier nicht doch eine ausgleichende Rolle zukommen könnte.

Allerdings könnte man sich die Thesen des Autors auch wirklich zu eigen machen und daraus ableiten: Schafft die Institution der Erbschaft ab, alles Vermögen fällt beim Todesfall an den Staat, und jeder Neugeborene erhält ein Startkapital in Höhe von X - das wäre doch ein Stück mehr Chancengleichheit (wobei die Ungleichheit aufgrund des unterschiedlichen Sozialkapitals hierdurch nicht gelöst wird).

Der Großteil der anderen Thesen lässt sich entsprechend einfach widerlegen - das will ich mir hier aber ersparen.

Als Christ muss ich diese verworrene Argumentation im Kontext des christlichen Glaubens ebenfalls zurückweisen.

Anonymous said...

Eine Psychotherapie ist dringend zu empfehlen. Wie naiv, verblendet und zugleich pseudointellektuell kann man sein? - Huch, da kriegen mer ja alle Angst vorm Leviathan. Ihr seid schon ein lustiger Haufen.
Habe neuerlich festgestellt, dass man sich beim ziellosen Surfen die Langeweile mit humoristischem Schmu ganz gut vertreiben kann. Den Machern dieser Seite also mein herzlicher Dank für ein wenig Unterhaltung. (P.S.: Den bierernsten Kritikastern möchte ich sagen: Sorry, aber ihr seid dem Irrtum aufgesessen, dass es sich hier um ein ernst gemeintes Internetangebot handelt. Dabei tropft die Selbstironie jedem der eingestellten Beiträge doch aus allen Poren. Also nehmt's mit Humor!)

Anonymous said...

NOTHING BUT PURE COMEDY!

Anonymous said...

Nur kurz:

Zu 1) [Sarkasmus] Chancengleichheit zwischen einem Leistungssportler, einem Übergewich-tigen und einem körperlich Behinderten - genau, das ist FAIR und vollkommen IN ORD-NUNG. [/Sarkasmus]
Mal ehrlich, Chancengleichheit in diesem Sinne ist der größte Blödsinn und führt letztlich nicht zur Gleichheit; es sei an dieser Stelle dahingestellt, was für eine Gleichheit das ist.

Anonymous said...

Hey!

Was fuer eine WM! Koennt ihr euch vorstellen, dass die Schweiz jetzt zu den grossen Fussballnationen gehoert?

Bitte werft einen Blick auf unsere tolle Umfrage.

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Mit freundlicher Unterstuetzung von finanzoptimieren.
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Die Weltmeisterschaft ist auf jedenfall jetzt schon besser als die EM 2008